Termine und Meilensteine WiSe 2020/21

Im Folgenden finden Sie alle Termine (blau) und Meilensteine/ Arbeitspakete (grün) im Wintersemester 2020/21. Die Lehrveranstaltung ist ausdrücklich partizipativ ausgerichtet, sodass sich die detaillierte Ausgestaltung des zeitlichen Ablaufs und der inhaltlichen Schwerpunkte an den Interessen, Bedarfen und der aktiven Beteiligung der Studierenden orientiert und Schritt für Schritt entwickelt wird.

Freitag, 30.10.2020 (Meilenstein 1)
1) Einreichung des Fragebogens (hier zum Download) per Email (cornelia.springer@uni-hamburg.de)
2) Buchung einer Telefonsprechstunde (via Doodle-Umfrage)

Montag, 02.11.2020 – Donnerstag 05.11.2020 (Meilenstein 2)
Telefonsprechstunde: Kennenlernen, individuelle Beratung zum Freiwilligenengagement im Wintersemester

Dienstag 10.11.2020 (Meilenstein 3)
Digitale Vorstellungsrunde: Erstellung einer Audio- oder Videobotschaft (2-3 Minuten) für die anderen Teilnehmenden zur Veröffentlichung auf dem Blog unter “Teilnehmende und Projekte“. Einreichung per Email (cornelia.springer@uni-hamburg.de) oder WhatsApp (0151/59889505)

Dienstag, 10.11.2020 (ab 14:30 Uhr)
Auftaktsitzung (via Zoom): gegenseitiges Kennenlernen, Abstimmung über Meilensteine und Partizipationsmöglichkeiten im Semester, Organisatorisches

Freitag, 13.11.2020 (Meilenstein 4)
1) Entscheidung: Welchem Engagement gehen Sie in diesem Semester nach?
2) Kontaktaufnahme zur entsprechenden Einrichtung/zum Projekt
3) Start ins Freiwilligenengagement

Dienstag, 17.11.2020 (ab 14:30 Uhr)
1) Input Seminarleitung + Diskussion
2) Austausch über den Einstieg in die Engagementprojekte
3) Festlegung der studentischen Inputs: Themen, Termine, Format (Live-Input, Video-Aufzeichnung, Audio-Aufzeichnung)

Freitag 20.11.2020, (Meilenstein 5)
Blogbeitrag über den Einstieg ins Engagementprojekt: Text, Audio oder Video

Dienstag, 01.12.2020 (ab 14:30 Uhr)
1) Studentischer Input + Diskussion
2) Input Seminarleitung + Diskussion
3) Austausch über die Engagementprojekte

Dienstag, 15.12.2020 (ab 14:30 Uhr)
1) Studentischer Input + Diskussion
2) Input Seminarleitung + Diskussion
3) Austausch über die Engagementprojekte

Freitag, 18.12.2020, (Meilenstein 6)
1. Zwischenbericht: Blogbeitrag über den aktuellen Stand im Engagementprojekt (Text, Audio oder Video)

Dienstag, 19.01.2021 (ab 14:30 Uhr)
1) Studentischer Input + Diskussion
2) Input Seminarleitung + Diskussion
3) Austausch über die Engagementprojekte

Freitag, 29.01.2021, (Meilenstein 6)
2. Zwischenbericht: Blogbeitrag über den aktuellen Stand im Engagementprojekt (Text, Audio oder Video)

Dienstag, 02.02.2021 (ab 14:30 Uhr)
1) Studentischer Input + Diskussion
2) Input Seminarleitung + Diskussion
3) Austausch über die Engagementprojekte

Dienstag, 16.02.2021 (ab 14:30 Uhr)
1) Studentischer Input + Diskussion
2) Input Seminarleitung + Diskussion
3) Austausch über die Engagementprojekte

im Februar 2020 (Meilenstein 7)
1) Abschlussbericht: Blogbeitrag zum Abschluss des Engagementprojekts (Text, Audio oder Video)
2) Einreichung des Abschlussfragebogens per Email (cornelia.springer@uni-hamburg.de)

Willkommen im Wintersemester!

Liebe Studierende,

willkommen im Projektseminar „Ziviles Engagement und Studium verbinden“! Dieses findet auch im Wintersemester online statt. Wir treffen uns am 10. November 2020 zu unserer ersten Sitzung. Eine Einladung mit den Daten für den Login via Zoom bekommen Sie rechtzeitig.

Wie Sie der Stine-Ankündigung entnommen haben, bildet das freiwillige Engagement in einer außeruniversitären Einrichtung bzw. einem Projekt einen zentralen Teil dieser Lehrveranstaltung. Um Ihre Vorerfahrungen mit zivilem Engagement und Ihre Erwartungshaltung einschätzen zu können, bitte ich Sie den Fragebogen (Download) auszufüllen, und mir bis zum 30. Oktober 2020 zuzusenden (cornelia.springer@uni-hamburg.de).

Anschließend buchen Sie bitte via Doodle eine Telefonsprechstunde für eine individuelle Beratung.

Ich freue mich auf das gemeinsame Semester und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Sonnige Grüße
Cornelia Springer

Update: Doku Seenotrettung

Beitrag von Rick und Julian

Inhalt unseres Films

Zu sehen ist das Oberdeck des grünen 60 Jahre alten DDR-Fischkutters. Die Kamera ist lediglich auf den Befragten gerichtet ohne dabei den Interviewer zu sehen. Fragen kommen sozusagen aus dem off. Das Interview wird tagsüber gedreht, sodass man im Hintergrund den Harburger Binnenhafen sieht. Dabei hört man leichte maritime Geräusche wie z.B. Möwen, Schiffssirenen bzw. allgemeine Hafengeräusche. Im Vordergrund steht der Dialog, also die Fragen des Interviewenden und die Antworten des/der Interviewten.

Jedem/r Interviewten soll ein eigenes Szenenbild zugeordnet werden. Sprich im Hintergrund sieht man bei jeder Befragung eine andere Kulisse, aber jeweils eine. Während der Befragung wird die Kulisse also nicht geändert.

Aufbau & Format

Der Interviewer sitzt hinter der Kamera und ist nicht zu sehen, sodass der/die Interviewte ihn direkt anguckt und dabei auch in die Kamera. Es werden im Bild dann kurz (ca. 20 Sekunden) Informationen über den Befragten eingeblendet wie Name oder ggf. Pseudonym und Alter. Im Verlauf des Interviews werden die verschiedenen Fragen sukzessiv an den Interviewten gestellt. Geplant ist es, dass das Gespräch durch das an der Kamera integrierte Mikrophon aufgenommen wird, sodass das Halten eines Handmikrophon entfällt. Das Interview soll dabei die Form eines Frage-Antwort Gesprächs annehmen und ggf. weitere Fragen gestellt werden, wenn z.B. eine Antwort einen weiteren interessanten Aspekt aufweist.

Ist der Interviewfragebogen abgearbeitet, wird die Szene zum nächsten Befragten gewechselt, wobei wieder die gleichen Fragen gestellt werden.

Drehplan

Rick wird die Rolle des Interviewers übernehmen und Julian die Regie, Kameraführung, Toneinstellung sowie die Lichtverhältnisse. Ein Interview sollte ca. 30-40 Minuten in Anspruch nehmen, sodass wir an einem Drehtag das ganze Material sammeln können. Der Schnitt des Films wird von uns beiden übernommen.

Zu den Interviewten

Bei den Interviewten handelt es sich um Personen, die sich bereits einmalig oder mehrmals aktiv an Rettungsmissionen im Mittelmeer beteiligt haben. Da wir auf intensive Interviews hoffen steht der Fokus auf der Qualität der Gespräche, statt quantitativ möglichst viele Engagierte zu befragen.

Um die Anonymität der Personen zu berücksichtigen, ist es ihnen freigestellt, in welcher Form sie vor die Kamera treten wollen. Darüber hinaus werden sich die Personenbeschreibungen lediglich auf den Vornamen oder ein Pseudonym beschränken. Hinzu können noch Informationen zum Engagement sowie Alter genannt werden.

Nachtrag zur letzten Sitzung

Hallo zusammen!

Danke für den gemeinsamen Semesterabschluss heute! Vielen Dank insbesondere für die großartigen Inputs der beiden Teams. Das Team “Kein Dach über’m Kopp” hatte euch eine Studie der GOE Bielefeld empfohlen, wenn ihr mehr über die Lebenslagen von wohnungs-/obdachlosen Menschen lesen wollt. Im Folgenden findet ihr noch meine Präsentation der Sitzung:

Präsentation der Abschlusssitzung am 13. Oktober 2020

Die Vorlesungszeit der Phase 2 ist nun offiziell vorbei. Wie geht es jetzt weiter?

  1. Meilensteine von Phase 2
    Bitte erbringt noch ausstehende Meilensteine (Übersicht findet ihr auf dem Blog).
  2. Telefonsprechstunde (für die noch nicht abgeschlossenen Projekte)
    Bitte nehmt alle noch im Oktober, spätestens innerhalb der ersten Novemberhälfte 2020 eine Telefonsprechstunde wahr (Buchung erfolgt wie gehabt über die Doodle-Umfrage in der Fußleiste). Zielsetzung ist ein individueller Statusabgleich und Absprache der Timeline sowie die Abstimmung eurer nächsten bzw. finalen Schritte im Projekt.
  3. Abschluss der Projekte
    Für den Erwerb der Credits ist euer Projektvorhaben abzuschließen und ein Abschlussbericht einzureichen (Meilenstein 6). Darüber stimmen wir uns jeweils individuell ab.

Meldet euch jederzeit per Email, wenn ihr Bedarf an Austausch und/oder Feedback habt, wenn ich Informationen an die Kommiliton:innen weiterleiten soll o.a. … Und bleibt gesund!

Herzlich
Cornelia

Projektvorhaben: Doku Seenotrettung

Beitrag von Rick und Julian

In den vergangenen Wochen hat sich bei uns einiges getan. Unser Projektvorhaben geht allmählich voran!

Hintergrund

Die zivile Seenotrettung durch NGOs im zentralen Mittelmeer geriet seit 2018 immer mehr ins Kreuzfeuer europäischer Staaten. Gerettete werden nicht aufgenommen, die Zufahrt zu sicheren Häfen verweigert, staatliche Mission beendet, Kapitän:innen verhaftet, Rettungsschiffe an die Ketten gelegt und somit der Tod von Migrant:innen bei der Überfahrt nach Europa stillschweigend in Kauf genommen. Doch die zivilen Seenotrettungsorganisationen lassen sich davon nicht unterkriegen und setzen ihre Hilfeleistungen im Mittelmeer fort. Aufgrund dieser Situation, aber auch weil das Thema Seenotrettung im Allgemeinen, nicht nur durch die aktuelle Corona-Krise, aus dem Fokus des politischen Diskurses geraten ist, soll sich dieses Filmprojekt Seenotrettungsorganisationen widmen. Genauer gesagt um die Menschen, die sich in NGOs ehrenamtlich aktiv an der Seenotrettung beteiligen.

Unser Ziel

Das Ziel unseres Projektvorhabens ist es Interviews mit Seenotretter*innen zu führen und diese filmisch aufzuzeichnen. Es handelt sich also bei diesem Projekt um einen Dokumentarfilm. Dabei soll in Form von Interviews ein Eindruck von den Personen vermittelt werden, die sich ehrenamtlich in der zivilen Seenotrettung im zentralen Mittelmeer engagieren. Im Fokus der Interviews steht dabei neben dem zentralen Thema Seenotrettung vor allem der Mensch und dessen Beweggründe für das Engagement.

Drehort und Interviewpartner:innen

Wir würden die Aufnahmen gerne auf einem Schiff machen, das für die Seenotrettung genutzt wurde, und zwar nach Möglichkeit auf der Sea-Eye im Harburger Museumshafen.

Wir haben bisher drei mögliche Personen eingeladen. Namen und persönliche Angaben folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Abschlusssitzung am 13. Oktober 2020

Liebe Leute,

morgen sehen wir uns wie angekündigt zur letzten Sitzung in diesem Semester, mit einem Input vom Team “Kein Dach über’m Kopp” und einem Input vom Team “Hamburg atmet auf”. Ich freue mich ab 14:30 Uhr auf euch – wie gewohnt über Zoom.

Habt einen schönen Abend!

Herzlich
Cornelia

Selbstgepresster Apfelsaft

Beitrag von Dennis und Karim

Video von Dennis und Karim

Am 4. Oktober 2020 hat sich unsere neu gegründete ,,Ortsgruppe Ahrensburg im Haus der Natur“ zum zweiten Mal getroffen, um Apfelsaft zu pressen. Insgesamt waren wir zu siebt, fast jede:r von uns hat ausgekochte Flaschen und selbstgepflückte Äpfel mitgebracht.

Wir hatten eine Mischung aus süßen und sauren Äpfeln. Zuerst wurden die Äpfel gewaschen und entkernt und die fauligen Stellen entfernt. Danach haben wir die Äpfel per Hand kleingeschnitten und mit einer Häckselmaschine zerkleinert. Im Anschluss haben wir die Äpfel mit einer Spindelpresse und einem Passiertuch gepresst. Um den gewonnen Apfelsaft haltbar zu machen und zu entkeimen haben wir ihn am Ende auf über 80 Grad erhitzt.

Unser nächstes Treffen ist am Sonntag, den 1. November 2020. Wir wollen die Zäune im Verein erneuern, um Lebensraum für Insekten und andere Lebewesen zu schaffen. Wenn ihr Lust habt dabei zu sein, schreibt eine Email an Dennis: dennis.moeck@web.de

Sitzung am 6. Oktober entfällt

Liebe Leute,

leider ist kommende Woche ein Großteil der Seminargruppe verhindert und kann die Sitzung am 6. Oktober nicht wahrnehmen. Wir verschieben daher die geplanten Inhalte auf den 13. Oktober. Das bedeutet, wir haben in dieser (planmäßig letzten!) Session zwei studentische Inputs (Team “Kein Dach über’m Kopp” und Team “Hamburg atmet auf”) hören und, wenn noch Zeit ist, den Austausch über das lange verschobene Thema “Verbindung von Studium und Engagement” nachholen. Daher meine Bitte: nehmt euch für diese Sitzung volle 3 Stunden Zeit (14:30 bis 17:30 Uhr) und richtet euren Kalender entsprechend ein. Merci!

Eine frohe Restwoche noch!

Herzlich
Cornelia

Lust, selbst Apfelsaft zu pressen? Komm am 4. Oktober vorbei!

Beitrag von Dennis

Am 19. September 2020 hat sich unsere neue „Ortsgruppe Ahrensburg im Haus der Natur“ gegründet und direkt mit dem Bau von Insektenhotels losgelegt. Wir wollen mit unserer neuen Ortsgruppe ein Angebot zum Naturerleben und Naturschützen für junge Menschen ab 18 Jahren aus der Umgebung starten.

Unser nächstes Treffen ist am Sonntag, den 4. Oktober 2020, um 13 Uhr. Wir wollen dann Apfelsaft pressen. Wenn du Lust hast mitzumachen, dann komm gern vorbei! Es wäre super, wenn du für den Transport eigene ausgekochte Flaschen und, falls vorhanden, ein paar selbstgepflückte Äpfel mitbringst.

Wegen Corona ist allerdings eine vorherige Anmeldung per Email an dennis.moeck@web.de bis zum 2. Oktober 2020 notwendig.

Die Ankündigung findet ihr auch auf Instagram und Facebook:

Screenshot vom Beitrag auf Instagram (könnt ihr hier nachlesen: www.instagram.com/)
Screenshot vom Beitrag auf Facebook (könnt ihr hier nachlesen: www.facebook.com/)

Große Erleichterung: Corona-Lockerungen bei “Leben mit Behinderung”

Zwischenbericht von Julia

Nachdem sowohl mir als auch den Bewohner:innen langsam die Ideen ausgingen, was man noch Neues tun kann, wie man die Tage vielfältig gestaltet, was man täglich kocht etc., gab es endlich gute Nachrichten.

Das strikte Kontaktverbot wurde aufgehoben und so langsam gaben die Tagesförderstätten und die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen erste Informationen darüber, wann und wie der Arbeitseinstieg ablaufen würde. Das führte zu großer Erleichterung sowohl auf Seiten der Bewohner:innen als auch bei mir. Das ständige „Nein.“ – „Weiß ich nicht.“ und „Hoffentlich bald.“ konnte ich ersetzen durch: „Deine Schwester holt dich am Wochenende ab und geht mit dir spazieren.“ – „Du kannst dich gerne draußen mit deiner Mutter treffen.“ und „Die Arbeit geht für dich ab … wieder los.“

Es gab wieder neue Geschichten zu erzählen, die Bewohner:innen mussten ihre Angehörigen nicht mehr vermissen, einige Bewohner:innen, die die  Zeit vorher bei ihren Eltern verbracht hatten um dem Kontaktverbot und den innerhalb der Hausgemeinschaft noch strengeren Regeln zu entgehen, kehrten nach Hause zurück. Es kam also wieder „frischer Wind herein“, und was noch schöner war, obwohl jetzt alle wieder mehr Freiheiten und Möglichkeiten hatten ihre Zeit individuell zu gestalten, die Tage draußen zu verbringen und das zu machen, worauf sie Lust hatten, ohne dabei auf Absprachen mit den Mitbewohner:innen oder Betreuer:innen zu achten, blieb das durch Corona entstandene Gemeinschaftsgefühl bestehen.

Vormittags ging jede:r ihrem/seinem Programm nach, ging laufen, war unterwegs, mit Freund:innen verabredet etc., aber gegen Nachmittag oder Abend kamen alle gerne nach Hause, erzählten sich gegenseitig erzählt, was sie unternommen hatten, aßen oder spielten zusammen – oder wir gingen gemeinsam nochmal raus und kauften uns ein Getränk am Kiosk.