Engagiert beim ASB und beim Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V.

Des Weiteren profitiert natürlich die betreuende Organisation durch die Nachwuchssanitäter*innen. Eben dieses Schicksal hat mich ereilt. Ein paarmal Ja statt Nein gesagt und zack: Ich habe einen CE-Führerschein und bin Rettungssanitäterin. Fahre also mit allem, was medizinisch gebraucht wird, in den Einsatz und übe natürlich fleißig. Mir liegt dabei die Aus- und Fortbildung anderer Menschen besonders am Herzen, weil Erste Hilfe eine grundlegende Form des zivilen Engagements ist, die wenig aufwändig ist und gleichzeitig Menschenleben rettet.

Hier soll es ja aber vor allem auch um Pfadfinderei gehen. Ein Hobby, was wenige kennen und zurzeit einen Großteil meiner Zeit beansprucht. Und das passiert ganz automatisch.

Pfadfinderei wird häufig mit einem Klischee von Boyscouts, die Abzeichen sammeln und Girlscouts, die nur Kekse verkaufen, gleichgesetzt. Dies hat allerdings wenig mit dem zu tun, was ich tue. Zuallererst muss man wissen, dass es überall auf der Welt Pfadfinder*innen gibt, sich diese aber in jedem Land etwas unterscheiden. Deutschland hat in diesem Kontext sogar nochmal eine Sonderstellung, weil wir mehrere Pfadfinder*innenbünde haben. Ich bin im BdP tätig, einem konfessionell und politisch freiem Bund. Bei uns ist jede*r willkommen, wir werden von keiner Kirche oder Partei unterstützt und wir unterstützen als Bund auch keine Kirche oder Partei. (Das gilt auch für andere Bünde und auch bei kirchlichen Bünden, ist man in der Regel konfessionslos willkommen).  Die meisten deutschen Pfadfinder*innen sind im RDP vereint, also dem Ring deutscher Pfadfinder*innen mit dem wir uns international präsentieren. Deutsche Pfadfinderei zeichnet sich sowohl durch diese Struktur aus, aber auch durch die geschichtlichen Einflüsse.

Es gab schon um 1900 herum die bündisch deutsche Jugendbewegung mit vor allem Jungs, die auf Wanderschaft gingen und dabei mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen Gemeinschaft und Freiheit genossen. Leider ist viel dieser Kultur auch verloren gegangen, da die deutschen Jugendbünde im Dritten Reichen verboten wurden und nur wenige verdeckt im Widerstand weiterbestanden.

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