Erste Schritte im Schulprojekt von In Via e.V.

Hallo alle zusammen,

ich bin Hannah und werde mich in diesem Semester in der Nachmittagsbetreuung an einer Harburger Stadtteilschule engagieren.

Im Rahmen eines Freiwilligendienstes in Uganda durfte ich letztes Jahr schon als Lehrerin an einer Grundschule arbeiten, was mir sehr gut gefiel. Deswegen habe ich mich in diesem Seminar schnell entschieden, mein Ehrenamt auch jetzt wieder an einer Schule auszuüben. Am Donnerstag, dem 03.12. fand dann das erste Kennenlerngespräch mit den beiden Schulsozialarbeiter*innen statt und ich durfte mir später auch die dreistündige Nachmittagsbetreuung anschauen, um ein genaues Bild von der Tätigkeit zu bekommen. Die Betreuung ist in der Regel so aufgebaut, dass die Grundschüler*innen nach der Schule erst eine halbe Stunde draußen spielen, bevor es dann Mittagessen gibt. Danach wird ein Gebet gesprochen, gefolgt von einer Ruheminute. Diesen Donnerstag war Spielzeugtag, weswegen die Kinder sich nach der Ruheminute eine Stunde lang mit ihrem mitgebrachten Spielzeug beschäftigen durften. Zum Schluss werden noch 45 Minuten lang Hausaufgaben gemacht, bevor die Schüler*innen dann abgeholt werden. Mein Aufgabenbereich wird die Betreuung während dieser drei Stunden und die eventuelle Hilfestellung bei den Hausaufgaben sein. Vermutlich werde ich ab Januar (nach den Weihnachtsferien) regelmäßig ein bis zwei Mal pro Woche eingesetzt.

Kleines Update: Aufgrund von Corona wird sich der „richtige“ Start ins Engagement leider noch weiter verzögern, weil die Grundschulen noch mindestens bis zum 10.01. geschlossen bleiben. Ich bedaure das sehr und fühle mich durch die ständigen Rückschläge ein bisschen demotiviert. Mit der Schulsozialarbeiterin bin ich aber weiterhin in Kontakt. Sie hält mich so weit auf dem Laufenden und berichtet, sobald es Neuigkeiten geben sollte. Um trotzdem genügend Stunden in der Schule zu absolvieren, werde ich vermutlich donnerstags und freitags eingesetzt werden.