#Save Solidarity: Cleanup your Alster

Neben dem Schwerpunkt auf Seenotrettung haben wir uns im Projekt „Save Solidarity“ viel damit beschäftigt, wie wir Hamburgs Grünflächen und Gewässer zu sauberen und lebenswerteren Orten machen können. Deshalb möchte ich euch gern die Website „https://cleanupyouralster.de/“ empfehlen. Das Non-Profit-Projekt ermuntert alle Generationen mit kreativen Aktionen dazu, die Stadt von Müll zu befreien, und hat darüber hinaus das Ziel, teilnehmenden Kindern ein umweltbewusstes Verhalten zu vermitteln und dafür als Vorbild voranzugehen.

Nächsten Dienstag, 30. Juni, findet von 17-19 Uhr eine öffentliche Mitmachaktion (selbstverständlich mit Abstand!) an der Alster und am Osterbekkanal statt. Die Ausgabe der Eimer und Greifzangen inklusive einem kleinen Dankeschön finden an folgenden Plätzen bei der Alster statt: Schöne Ausicht 20 und am Lüttliv, Maurienstraße 19 (direkt am Bahnhof Barmbek).

Um das Mitbringen guter Laune wird gebeten! Über Instagram habt ihr die Möglichkeit, an den Umfragen des Projekts teilzunehmen und über zukünftige Veranstaltungen mitzuentscheiden, falls ihr Interesse habt an anderen Terminen aktiv zu werden. Nicht nur am 30. Juni findet eine Aufräumaktion statt, sondern einmal wöchentlich gibt es am „Cleanstag“ die Möglichkeit, teilzunehmen. Wenn ihr gerade zu sehr mit Klausuren usw. beschäftigt seid, könnt ihr ohne Probleme auch einen späteren Termin wahrnehmen.

Wenn ihr auf der Seite ein wenig stöbert, werdet ihr neben dem Cleanstag noch viele andere interessante Projekte finden: Am Sonntag, 19. Juli gibt es ein SUP Cleanup, bei dem die Alster mit Standup-Paddling-Boards aufgeräumt wird oder außerhalb davon an anderen Tagen kleine Events, z.B. der 10. Cleanstag. Viel Spaß beim Recherchieren und draußen Aktivwerden!

Eure Fabienne

#Save Solidarity: Kayak Cleanup-Aktion

Aktion am 16. Juni 2020

Beitrag von Fabienne

Wie ich euch neulich schon angekündigt hatte, war ich gestern mit meinem Freund wieder zu einer Cleanup-Aktion unterwegs, diesmal auf dem Wasser. Kennt ihr die Organisation GreenKayak? Hierbei stellen verschiedene Bootsverleihe Kajaks kostenfrei zur Verfügung, mit denen die Gewässer von Müll befreit werden können. Auf diese Weise lässt sich ein sommerlicher Bootsausflug mit einer guten Tat verbinden.

Vom Bootshaus Bergedorf wurde uns ein Kajak für eineinhalb Stunden zur Verfügung gestellt, inklusive Mülleimer und zwei Müllzangen. Schwimmwesten gab es zudem auch, die wir uns überstreifen konnten. Kajak gefahren war ich zuletzt in meiner Kindheit, das dürfte über vierzehn Jahre her sein, doch wir beide fanden uns in die Paddeltechnik ein- ihr müsst also keine Kajak-Profis sein, um teilzunehmen. Wenig später paddelten wir bei warmen Sonnenschein über die Bille, auf der Suche nach herumschwimmendem Müll. Dabei wurden wir von einem neugierigen Trupp Enten begleitet, der keine Scheu hatte, nah an unser Kajak heranzuschwimmen.

Am Rand des Flusses waren jede Menge zerbrochene Glasflaschen, alte Chipstüten, zerknitterte Eisbecher und sogar ein ganzer Regenschirm aufzufinden. Unter einem hoch gelegenen Steg konnten wir auch ähnlichen Abfall aus dem Wasser angeln- nicht nur die Müllzangen waren dabei ein hilfreiches Werkzeug, sondern auch manchmal das Paddel. Wir wurden geradezu kreativ, wenn es darum ging, treibende Müllteile aus dem Wasser zu angeln.

Nachdem wir einiges an Müll eingesammelt hatten, war noch etwas Zeit, um sich treiben zu lassen und die umliegende Natur zu genießen. Zwischendurch konnte ich sogar einen Bieber (zumindst glaube ich , dass es einer war) entdecken, der seinen Kopf zwischen ein paar Algen aus dem Wasser reckte.

Nach unserer Rückkehr zum Bootsverleih stellte sich heraus, dass wir 7,3 Kilogramm Müll gesammelt hatten. Für die Verschmutzung für unserer Gewässer ist das zwar ein eher trauriges Zeugnis, andererseits ist es positiv, dass wir die Bille von dieser Portion an Müll befreien konnten. Mir hat diese Aktion sehr viel Spaß gemacht und ich kann sie sehr weiterempfehlen. Wenn jemand von euch Interesse hat, ein paar Freund/innen einzupacken und selbst aktiv zu werden, kann er sich die Homepage gern einmal genauer anschauen.

Eine sonnige Woche wünscht euch Fabienne

#SaveSolidarity: Papierschiffchen für Seenotrettung

Aktion am 2. Juni 2020

Beitrag von Fabienne

Besonders in dieser Zeit, in der Solidarität noch mehr Gewicht hat als zuvor und Rassismus stärker hinterfragt wird, ist unser Appell an die Wertschätzung von Diversität und die Unterstützung von Seenotrettung besonders wichtig. Dies sollten auch die Papierschiffchen zeigen, die nach unserem Aufruf zu der Mitmachaktion dieser Woche eingereicht wurden. Ihr habt Papierbögen in unterschiedlichen Farben gefaltet und in Szene gesetzt, um daran zu erinnern, dass wir, unabhängig von unseren Farben und Werten, doch alle im gleichen Boot sitzen und über den gleichen Ozean schippern.

#Save Solidarity: Papierschiffchen falten

Um erneut einen Beitrag zur Unterstützung der Seenotrettung zu leisten, wird bis zum Dienstag, den 2. Juni, die dritte Mitmachaktion des Projekts Save Solidarity stattfinden.

Für die Teilnahme braucht ihr wieder euer Smartphone, dazu ein Blatt DIN A4-Papier und ggf. Stifte. Um unsere Solidarität gegenüber den NGO-Schiffen auszudrücken, die unzählige Menschen aus Seenot retten, und um generell auf die Vielfalt von Menschen aufmerksam zu machen, lade ich euch ein, innerhalb dieser Mitmachaktion kreativ zu werden und Papierschiffchen zu falten. Im Folgenden gebe ich euch eine Anleitung, wie ihr dabei vorgehen könnt. Solltet ihr ein wenig begabt in Origami sein, könnt ihr selbstverständlich auch andere Faltmuster ausprobieren und eurer Kreativität freien Lauf lassen. Die Papierschiffchen können in allen Farben gebastelt werden, nach Belieben beschriftet und verziert werden, denn Vielfalt ist diesmal das Thema, das ganz groß geschrieben wird. Wichtig: Um der Mitmachaktion auch hier einen politischen Touch zu verleihen, schreibt eine zur Seenotrettung passende Botschaft auf das Schiffchen, beispielsweise Leave No One Behind, Kein Mensch ist illegal oder etwas ganz anderes, das euch dazu einfällt.

Hier eine kleine Bastelanleitung:

Bis zum 2. Juni 2020 um 18 Uhr könnt ihr mir wieder eure kreativen und bunten Fotos an Fabienne1996@gmx.de (oder per Whatsapp) schicken, sodass ich sie auf dem Blog hochladen kann. Ihr könnt, müsst jedoch nicht selbst darauf abgebildet sein; wie ihr die Schiffchen inszeniert, ist euch überlassen. Gerne könnt ihr die entstandenen Fotos wieder mit eurem Umfeld auf den sozialen Netzwerken teilen und damit inspirieren.

Ich freue mich wieder auf vielfältige und bunte Einsendungen, mit denen wir die Seenotrettung gemeinsam und doch individuell unterstützen- jedes Schiffchen zählt! Wenn ihr noch mehr Hintergrundinfos über die Seenotrettung und ihre Gesetze erfahren wollt, schaut euch meinen letzten Blogbeitrag „Save Solidarity: Die Gesetze des Meeres“ an.

Ahoi, eure Fabienne

#Save Solidarity: Cleanup-Mitmachaktion

Aktion am 19. Mai 2020

Beitrag von Fabienne

Gestern sind einige von uns und darüber hinaus unsere Freund/innen, Bekannte oder Großeltern losgezogen, um Hamburgs Grünflächen von Abfall zu befreien und zu einer sauberen Stadt beizutragen. Ein großes Dankeschön an euch, dass ihr eure Zeit und Energie investiert und mitgemacht habt!

#Save Solidarity: Cleanup-Aktion am 19. Mai 2020

Einladung von Róisín, Julie und Fabienne zur zweiten Aktion von „Save Solidarity“, für ein sauberes Hamburg für alle

Im globalen Durchschnitt produziert laut der Website „Care Elite“ jeder Mensch 0,74 Kilogramm Müll pro Tag. Und ganze 11,8 Millionen Tonnen Plastik wurden in Deutschland im Jahr 2016 ingesamt verbraucht. Vieles davon landet leider nicht nur in unseren heimischen Mülleimern, in den Weltmeeren, sondern auch in den Grünflächen, auf den Straßen und auf dem Gehweg, wo der Abfall tagtäglich meistens genauso von uns ausgeblendet wird, wie der Hausmüll nach der Abholung durch die Müllabfuhr. Letzteres können wir im Rahmen einer Aktion etwas ändern- und zwar mithilfe einer Cleanup-Aktion.

Julies Fazit: „Erstaunlich, wie viel in so einem kleinen Park liegen kann.“

Nachdem die in Hamburg alljährlich organisierte Aktion „Hamburg räumt auf“ von der Stadtreinigung aufgrund der Coronakrise abgesagt wurde, sind wir der Meinung, dass wir auch hier einzeln aktiv werden können und uns neben dem Einsatz für Seenotrettung solidarisieren können. Deshalb wird die 2. Aktion des Mitmach-Projekts Save Solidarity am Dienstag, 19. Mai, als Cleanup-Aktion stattfinden, um zu einer sauberen, lebenswerten Stadt beizutragen. Dafür können wir uns mit Handschuhen (oder Müllzangen, wer welche hat) sowie ein paar Müllsäcken bewaffnen, eine nahe gelegene Grünfläche aufsuchen und diese in einer von uns festgelegten Zeitspanne von Abfällen befreien. Da wir unser Engagement auch hier wieder auf diesem Blog und anderen sozialen Netzwerken, teilen wollen, könnt ihr uns am 19. Mai bis 18 Uhr ein humorvolles, aufschlussreiches oder kreatives Foto als Statement eurer Aktion an meine Mailadresse Fabienne1996@gmx.de (oder per Whatsapp) an mich senden. Inspirieren lassen könnt ihr euch dabei von Róisíns und Julies folgenden Fotos. Auf euren sozialen Netzwerken könnt ihr euer Cleanup-Erlebnis natürlich auch wieder fleißig teilen und damit euren Freundes- und Bekanntenkreis inspirieren.

Róisín und Julie sind bereits ganz vorbildlich mit ihren Müllsäcken losspaziert und haben vorgemacht, wie unsere Cleanup-Aktion aussehen kann. Danach haben sie von ihren Erfahrungen berichtet.

Müllsammeln an der Elbgaustraße/ Volkspark

Róisín: Ich war ca. 1 Stunde beim Volkspark an der Elbgaustraße unterwegs. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass manche Menschen einfach ihre Jackentasche auf dem Seitenstreifen ausleeren und Handschuhe sowie Mundschutze an den Haltestellen achtlos wegwerfen. Die Aktion mit Handschuhen zu anzutreten, war okay, allerdings war es gut, mehrere dabei zu haben, da einer gerissen ist. Mit einer Begleitperson, die den Müllsack hält, während die Sachen aufgehoben werden, ist es sicherlich noch bequemer. Einen weisen Spruch habe ich auch noch für euch: Wenn man dabei ist, besonders viel Plastikkleinkram zu sammeln, und der Sack einfach nicht voll wird, darf man nicht frustriert sein- denn Kleinvieh macht auch Mist! Zur persönlichen Zielsetzung ist es auch empfehlenswert, einen Zeitraum von 30 Minuten oder einer Stunde festzulegen, statt den Anspruch an sich zu stellen, eine bestimmte Menge zu sammeln.

Viel Spaß beim Losziehen und anschließenden Teilen mit uns! Denkt dran: Jeder noch so kleine Schritt kann die Welt ein bisschen verändern und wenn es nur bedeutet, dass unsere Heimatstadt ein bisschen sauberer wird. Danke, dass ihr uns dabei helft, zu einem sauberen Hamburg für alle beizutragen!

Julie, Róisín und Fabienne

#Save Solidarity: Gemeinsam für Seenotrettung am 5. Mai 2020

Einladung von Fabienne zur Aktion „Save Solidarity: Gemeinsam online für Seenotrettung

Die Corona-Pandemie ist in aller Munde und beherrscht unsere Medien, doch wer denkt noch an die Menschen in den griechischen Flüchtlingslagern, die noch mehr als sonst um ihre Existenz bangen müssen und auf Evakuierung hoffen? Lasst uns dafür sorgen, dass sie nicht in Vergessenheit geraten und dass Solidarität in solchen Zeiten größer geschrieben wird denn je! Und zwar ganz entspannt von zuhause aus. Deshalb startet das Mitmachprojekt Save Solidarity im Rahmen des Seminars „Ziviles Engagement und Studium verbinden“ an der Uni Hamburg am Dienstag, 5. Mai mit der ersten Aktion.

Mitmachen geht ganz einfach: Schreibt auf einen Zettel „Solidarität ist…“ oder „Solidarität heißt...“, ergänzt eure Definition, mit einem Hashtag dazu wie #leavenoonebehind, und macht ein Foto davon. Das Foto könnt ihr auf den sozialen Netzwerken, die ihr nutzt, wie Facebook, Instagram und Co teilen, um an die Situation der gefüchteten Menschen zu erinnern.

Wenn ihr möchtet, dass euer Foto auf dem Blog und zugehörigen Plattformen des Seminars geteilt wird, schickt es per Mail am 5. Mai 2020 bis 18 Uhr an Fabienne1996@gmx.de. Spoiler: In den nächsten Wochen werden noch fünf weitere Aktionen zu dem Thema folgen (und auf dem Blog veröffentlicht). Ihr bekommt jeweils eine Einladung von mir.

Viel Spaß beim Kreativsein und Aktivwerden! Denkt dran: Dabei sein ist alles, das gilt auch von der häuslichen Couch aus.

Grüße
Fabienne