Lebensmittelausgabe bei Anstoß e.V.

Beitrag von Lisa

Anfang Juni 2020 durfte unter Hygieneauflagen der Verein Anstoß e.V. wieder mit seiner Arbeit starten. Er verfolgt das Ziel „Menschen aus der Nachbarschaft einen Treffpunkt zu bieten“. Dabei soll Bedürftigen in schwierigen Lebenslagen Hilfe geboten werden. Meine ehrenamtliche Tätigkeit hat sich auf die Ausgabe von Lebensmitteln beschränkt.

Die Lebensmittelausgabe musste aufgrund der Hygieneauflagen anders stattfinden als normalerweise. Anstatt Lebensmittel einzeln zu verteilen mussten Tüten gepackt werden, welche im Freien ausgegeben wurden. Diese wurden von der Tafel dankenswerterweise bereits vorbereitet und durch uns nur ergänzt. Dabei konnte nicht viel Rücksicht auf individuelle Wünsche genommen werden. Allerdings wurde viel Wert darauf gelegt Bedürftigen muslimischen Glaubens keine Schweineerzeugnisse oder Alkohol auszuhändigen.

Beim ersten Termin haben nur wenige Menschen das Angebot in Anspruch genommen, weshalb ein Großteil der Arbeit daraus bestand, die Empfänger:innen telefonisch oder persönlich zu kontaktieren. Nach dem ersten Termin sind zunehmend mehr Personen erschienen. Aufgrund der Auflagen war der Kontakt jedoch deutlich unpersönlicher als gewohnt. Zudem gab es keine Gelegenheit ein Gefühl dafür zu bekommen wie die Corona-Zeit erlebt wurde und wie es den Empfänger:innen ohne Hilfe ergangen ist. Das war sehr schade. Dennoch haben sich viele gefreut in gewohnte Routinen zurückzukehren, bekannte Gesichter wiederzusehen und Unterstützung zu bekommen.

Engagiert bei den Pfadfindern – DPSG

Beitrag von Mäggy

Ich arbeite mit drei anderen ehrenamtlichen PfadfinderInnen an der Erarbeitung einer Fortbildungsveranstaltung. Wie das bei der überregionalen Pfadfinderarbeit oft üblich ist, sind wir über ganz Deutschland verteilt und können uns so nur über Videokonferenzen austauschen, obwohl das wahrscheinlich grade eh in allen Bereichen der Fall ist.

Wir sind alle seit Langem als JugendleiterInnen aktiv und haben schon viele, zum Teil auch über mehrere Tage dauernde und zwischenmenschlich intensive Fortbildungen mitgemacht und auch schon geteamt. Um bei der DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg, das ist der Verband, in dem wir tätig sind) die Art von Fortbildung anbieten zu können, die wir planen, muss man zwei Ausbildungen “vorweisen” können, einmal die (auch international anerkannte) Woodbadge-Ausbildung und dazu das Teamer Training 1.

In beiden Fortbildungen beschäftigt man sich intensiv mit der Steuerung und Reflexion gruppendynamischer Prozesse, Moderation von Gruppen, Auseinandersetzung von Selbst-, und Fremdwahrnehmung, Feedbackprozessen, Konfliktmanagement und Gruppen-, und Relfexionsmethoden. Dadurch, dass wir alle diese Ausbildungen irgendwann durchlaufen haben und dadurch ähnliche zwischenmenschliche Kompetenzen erworben haben, ist es sehr einfach in die Teamarbeit einzusteigen. Wir verstehen uns sehr gut und können gut und produktiv miteinander arbeiten, ohne dabei den Spaß und das Ehrenamt hinter der Sache zu vergessen.

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Arbeit mit Menschen mit Behinderung

Beitrag von Julia

„Können wir heute rausgehen?“ – „Wann darf ich wieder zur Arbeit?“ – „Wann kann ich meine Schwester wiedersehen?“ – „Darf ich zur Laufgruppe?“ – „Wann hab ich wieder Krankengymnastik?“

All das waren Fragen, die mir schon zu Anfang der Corona-Zeit täglich von den fünf BewohnerInnen gestellt wurden, die ich betreue, seitdem das Mitarbeiter-Team aufgeteilt wurde und die Tagesförderstätten und Werkstätten geschlossen wurden.

Antworten darauf zu finden, die nicht aus einem „Nein, leider nicht“, einem „Weiß ich nicht.“ oder „Hoffentlich bald“ bestanden, war so gut wie unmöglich.

Schnell habe ich bemerkt, dass die täglich vorgesehene Betreuung von drei Stunden für alle fünf BewohnerInnen zu wenig ist, um ihnen zumindest ein paar Wünsche und Bedürfnisse erfüllen zu können. Somit habe ich mich dazu entschlossen das freiwillige Engagement an meine Arbeitszeit zu hängen und neben allem, was Pflichtprogramm ist (Einkaufen, Putzen, Waschen, „Büro-Kram“), auch noch Zeit für schöne Dinge zu haben.

Seitdem haben wir den ein oder anderen Elbspaziergang gemacht, Ticken gespielt, Wettrennen gemacht, Vier-Gewinnt-Turniere gespielt, Musik gemacht, Mandalas ausgemalt, zusammen Eis gegessen, Tischtennis gespielt, getanzt, gequatscht, „Zukunfts-Pläne“ geschmiedet (für die Zeit nach Corona) und viel zusammen gekocht.

Dabei hatten wir eine Menge Spaß, ich habe neue Seiten der BewohnerInnen kennengelernt und auch die BewohnerInnen untereinander sind „näher zusammengerückt“, helfen sich gegenseitig, planen Sachen zusammen und sind füreinander da.

Zwischenbericht Jugendarbeit im Amt Hürup

Beitrag von Rick

Zu Beginn des Semesters hatte ich den Gedanken, einen Beitrag zum Thema Seenotretter*innen zu erstellen. Doch da sich dieses Projekt besser für die 2. Phase des Seminars eignet und mein Engagement bei der Jugendarbeit, in meiner Heimatkommune gerade viele spannende Herausforderungen bietet, habe ich mich dafür entschieden zunächst einmal meinen Fokus hierauf zu legen.

Logo Jugendpflege Hürup

Seit meiner Jugend gestalten, planen und organisieren wir jährlich zwei Sommerfreizeiten für Kinder und Jugendliche. Diese waren für dieses Jahr auch wieder geplant, doch leider kam uns Corona in die Quere und unsere Fahrten nach Neukirchen an die Ostsee und nach Korsika wurden abgesagt. Das haben wir alle mindestens genauso bedauert wie die Teilnehmer*innen, die sich bereits angemeldet hatten.

Daher kam uns die Idee, dass wir ein Alternativprogramm für die Kinder und Jugendlichen aufstellen müssen, damit gerade diejenigen, die meiner Meinung nach sehr stark unter den Corona-Maßnahmen leiden, aus dem Corona-Alltagstrott rauskommen. So haben sich alle Teamer*innen der Sommerfreizeiten in Videokonferenzen Gedanken gemacht und einen Plan mit zahlreichen, spannenden, kreativen und abenteuerlustigen Tagesaktionen ausgedacht. Zu diesen Tagesaktionen können sich die Kinder und Jugendlichen jeweils anmelden, sodass wir diese mit begrenzter Teilnehmer*innenzahl und einigen Schutzmaßnahmen durchführen können. Also können sich alle Kinder und Jugendlichen nun über Aktionen wie Ausflüge in den Freizeitpark, Geocaching, Bau eines Pizzaofens, Geländespiele, Sprayworkshop, Siebdrucken, Rallyes und noch vieles mehr freuen. Die Aktionen starten Anfang / Mitte Juli 2020. Ich freue mich darauf euch von der Umsetzung zu berichten.  

Bis dahin!

Rick

Sprachtandem

Beitrag von Ream

Das Video zeigt einen Ausschnitt aus dem ersten Online-Meeting mit meinem Sprachtandem. Das Meeting dauerte insgesamt ungefähr eine halbe Stunde und ist gut gelaufen. Ich habe es in drei Teile geteilt. In dem Teil, der im Video zu sehen ist, werden zwei Bilder beschrieben. Jede Person musste ein Bild beschreiben, das die Sehenswürdigkeiten des Landes der anderen Person darstellt. So hatten sie auch die Gelegenheit, sich über kulturelle Besonderheiten ihrer Länder auszutauschen und sich diese gegenseitig vorzustellen.

Mein Engagement bei Kulturlotse Hamburg e.V.

Beitrag von Sarah

Was ist Kulturlotse Hamburg e.V.?

Kulturlotse Hamburg e.V. ist eine gemeinnützige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat „Kultur für alle“ zu vermitteln, ganz unabhängig von ihren finanziellen, räumlichen oder körperlichen Einschränkungen.

Zu Beginn war es die Aufgabe der Kulturlotsen Menschen auf kostenlose Kulturangebote in Hamburg aufmerksam zu machen. Seit einiger Zeit wird in der Organisation zudem Initiative für mehr Barrierefreiheit bei kulturellen Veranstaltungen ergriffen.

Die Aufgabenbereiche der Kulturlotsen teilen sich hauptsächlich in drei Bereiche auf:

Das Team „Veranstaltungskalender“ recherchiert regelmäßig kostenlose Veranstaltungen in Hamburg und Umgebung, welche im Anschluss auf Kulturlotse.de veröffentlicht werden.

Das Team „Öffentlichkeitsarbeit“ versucht über die Kulturlotsen-Website hinaus auf die Veranstaltungen und die Organisation an sich aufmerksam zu machen.

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Füreinander Glücklich

Beitrag von Róisín

Seit Januar 2019 engagiere ich mich für die Community Quasimodo’s Feierküche. Der Anfang wurde von einem bunten Haufen Freunde gemacht, mit der Idee, für kreative und abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten eine Plattform, einen Rahmen zu gestalten. Das reicht von Hallensport-Turnieren über Kicker-Turniere, Billard- und Dart-Abende oder Spiel- und Schnack-Runden bis hin zu gemeinsamen Wanderungen oder Volleyball am Strand.

Im Vordergrund steht der Slogan Füreinander Glücklich, und dieser gilt eben nicht nur für die eigenen besten Freunde, sondern für alle, die auf jene Veranstaltungen Lust haben, Offenheit und Neugier den anderen gegenüber mitbringen und klar gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sind.

Bereits vor Corona hatte ich mir vorgenommen die Social-Media Berichterstattung“ auszuweiten, sprich auf Facebook und Instagram, vor allem mit mehr Regelmäßigkeit. Als dann klar war, dass wir bis auf Weiteres keine Veranstaltungen mehr durchführen können, habe ich die Pläne umgemünzt auf das Posten von Rückblicken und Vorschlägen für den Zeitvertreib. Ein weiteres Mitglied und ich haben uns nun geeinigt im Wechsel mehrmals pro Woche Beiträge zu verfassen, was bisher gut funktioniert.

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