Neues vom Ijel e.V.

Beitrag von Isabell

In den letzten Wochen habe ich in Abstimmung mit dem Vorstand des Ijel e.V. eine Umfrage ausgearbeitet, die innerhalb des Vereins per Whatsapp und Email-Verteiler an aktive und inaktive Mitglieder versendet wurde. Im weiteren Verlauf wollen der Vorstand und ich uns zusammensetzen und die Ergebnisse auswerten. Zudem ist ein Ijel Wochenende geplant, auf dem wir die Ergebnisse gemeinsam mit den Ijelist@s besprechen. Gerne möchten wir Veränderungen oder auch neue Projekte im Verein starten, um die Vereinsarbeit in Zeiten von Corona wieder voranzutreiben.

Hier einige Beispiele der erarbeiteten Umfrage:

Da Anfang des Jahres ein neuer Vorstand gewählt wurde und einige Ijelist@s sich bereit erklärt haben eine Medienprojektgruppe zu starten, haben wir uns mehrmals getroffen, um weitere Vorgehensweisen zu besprechen. Aufgrund der Pandemie finden die diesjährigen Jugendbegegnungen mit Kolumbien und Mexiko nicht statt und werden auf das nächste Jahr verschoben. Dennoch ist geplant einen virtuellen Austausch zu organisieren, sodass die Jugendbegegnung nicht ganz ins Wasser fällt.

In der Medienprojektgruppe wurde die Idee, einen Podcast über den Verein, kulturelle Themen und Interviews mit verschiedenen Ijelist@s oder dem Verein nahestehende Personen zu realisieren. Dazu haben wir mit unserem Dachverband (AGfJ) einen Termin ausgemacht um an einem Workshop über die Erstellung eines Podcasts teilzunehmen. Ein anderer Aufgabenbereich der Projektgruppe war es ein neues Ijel Logo zu erstellen, welches für Sticker oder auch T-Shirts und Pullis genutzt werden kann. Hier links seht ihr einen Vorschlag von einem Ijelist@ für das neue Logo.

DigiTandem mit einer Grundschülerin

Beitrag von Maren

Ich freue mich nun auch endlich nach etwas Vorlaufzeit über meine ehrenamtliche Tätigkeit berichten zu können – auch wenn ich hier noch ganz am Anfang stehe! Ich betreue über das DigiTandem der KinderHelden eine Grundschülerin. Der Prozess, bis das tatsächliche Tandem zustandekommt, ist vermutlich im Vergleich zu anderen Ehrenämtern relativ umfangreich. Aber da es hierbei um das Wohl eines Kindes und eine gute Vorbereitung geht, ja auch durchaus berechtigt und nachvollziehbar. Nachdem man einen Bogen über sich ausfüllt und diesen bei KinderHelden einreicht, findet ein Telefonat mit einer psychologischen Fachkraft, die auch die zukünftige Betreuerin und Ansprechpartnerin wird, statt. Durch verschiedenste Fragen wird geprüft, ob man für eine Patenschaft geeignet ist und welches Kind passen könnte. Danach findet die Suchphase statt, die sich schon mal etwas hinziehen kann (z.B. bei mir 6 Wochen ab Telefonat).

Es folgte dann über WhatsApp ein Kennenlernen mit der Fachkraft, dem Kind und den Eltern bzw. einem Elternteil und mir. So habe ich erfahren, dass man Videotelefonie bei WhatsApp mit mehr als einer anderen Person durchführen kann 🙂 Nun kann die erste Stunde kommen. Bei den laufenden Vorbereitungen erwachen Kindheitserinnerungen: Es werden diverse Anregungen, Spiele wie „Schiffe versenken“ oder „Ich packe meinen Koffer“, Übungen und Unterlagen online gestellt, von denen viele auch extra auf das digitale Miteinander abgestimmt sind, die für das Tandem genutzt werden können. Außerdem werden Informationen zum Entwicklungsstand, Fähigkeiten und Fertigkeiten für verschiedene Altersgruppen bereit gestellt, die sich auch gut für das Studium nutzen lassen. Ich bin daher sehr auf die kommenden Stunden des DigiTandems gespannt.

Neues von Young Visions, der Buddhistischen Jugend und Greenpeace

Beitrag von Julie

Trotz aktueller Pandemie und einem neuen Job in den Erneuerbaren Energien klappte bei mir der Einstieg von Anfang an sehr gut. Bei zwei meiner Engagements, den Young Visions und der Buddhistischen Jugend, war ich bereits vor diesem Kurs tätig. Für die Young Visions haben wir aktuell ein paar kleine Filme aufgenommen, in denen wir versuchen die Herausforderungen und Chancen zwischen Corona und Religion zu sehen, um auch andere zu motivieren sich auszutauschen. Wer Lust hat da einmal reinzuchauen, ist gern willkommen: https://www.youtube.com/channel/UCGT5uLhYZoW9aGtsETDyCPg

Für die Jungen Buddhisten sind wir gerade dabei eine offizielle Website aufzubauen und eine Art Positionspapier aufzusetzen. So langsam nimmt die Gruppe Gestalt an und wir sind inzwischen 18 Leute. Es wird sich viel ausgetauscht und wir sind mit Hilfe von mehreren Dharma Lehrern dabei Strukturen für unsere Gruppe zu entwerfen, auch um bei zukünftigen Entscheidungen der Deutsch Buddhistischen Union miteinbezogen zu werden und uns als Gruppe dort zu etablieren.

Bei Greenpeace sind wir nach dem großen Erfolg der letzten Pop-Up-Bikelane gleich dabei eine neue zu planen, nur leider werde ich persönlich nicht dabei sein können aufgrund meiner Prüfungen. Aber auf die baldige Ankunft von Lotti, dem neuen Faultier-Maskottchen von Greenpeace, freue ich mich schon sehr und bin gespannt darauf nach meinen Prüfungen hier wieder voll einsteigen zu können.

Engagement bei Kulturlotse Hamburg e.V.

Beitrag von Sarah

Meine Aufgaben in der Öffentlichkeitsarbeit bei Kulturlotse e.V. hat sich prinzipiell nicht verändert. Ich schreibe weiterhin wöchentliche Anzeigen bzw. Postings auf Facebook, in denen ich auf kostenlose Kulturveranstaltungen aufmerksam mache.

Bis vor einer Woche handelte es sich dabei ausschließlich um digitale Angebote. Durch die zunehmenden Lockerungen bezüglich des Corona-Virus macht Kulturlotse nun auch vereinzelt auf präsente Kulturangebote aufmerksam. Ein Beispiel hierfür ist das Angebot „Theater im Park“ des Theaters „Die Delikaten“.

Besonders lehrreich bei meinem Engagement ist die Auseinandersetzung mit der Benutzung von Facebook für Organisationen. Mittels der offiziellen Seite kann man sehen, wie oft der Post gesehen, geliket und geteilt wurde und welche Reichweite er hat. Mittels Statistiken sieht man, wie sich die Reichweite der einzelnen Posts verändert oder unterscheidet. Daraus kann man Schlüsse darauf ziehen, zu welchem Zeitpunkt man den Beitrag am besten hochladen sollte und welche Inhalte besonders beliebt sind.

Start with a Friend – SwaF

Beitrag von Anna C.

Aufgrund der Pandemie und vielen Aufgaben in meinem Studium, bin ich noch nicht so tief in mein Engagement eingetaucht, wie ich es vorhatte. Dadurch merke ich wie wichtig das eigene Zeitmanagement ist, bei dem Versuch Studium und Engagement zu verknüpfen. An meiner eigenen Planung möchte ich daher noch arbeiten, um meine eigene Zeit besser einteilen zu können. Allerdings hatte ich zuvor beschlossen, dass mein Studium Priorität hat, sodass ich mir nicht selbst zu viel vornehme und somit unter Druck und Stress stehe.

Positiv ist aber, dass ich mich bereits mit meinem Tandempartner T. getroffen habe. Wir hatten einen angenehmen Spaziergang zur Innenstadt und eine anregende Unterhaltung. T. wollte vor allem eine/n Ansprechpartner/in finden, um sein Deutsch zu verbessern, obwohl er meiner Meinung nach bereits sehr gute Kenntnisse hat. Nach dem Spazierengehe, hatte ich ihn noch zu einem Kaffee eingeladen und wir haben uns einen ganzen Nachmittag kennengelernt und ausgetauscht.

Wir fanden uns beide direkt sympathisch und T. meinte er würde sich freuen sich mit mir auf Deutsch zu unterhalten, da er anscheinend keine oder kaum deutsche Freunde hat und sich dadurch nicht so oft in der Sprache unterhalten kann. Wir hatten direkt ein Treffen für die Woche darauf ausgemacht, leider musste ich es aus persönlichen Gründen absagen und bin anschließend für 2 ½ Wochen in die Heimat gefahren. Dementsprechend habe ich ihn seit dem ersten Treffen nicht mehr gesehen, jedoch schreiben wir regelmäßig über WhatsApp oder telefonieren und nächste Woche treffen wir uns wieder. Ich finde es schön ihn stets ein wenig besser kennenzulernen und dass wir uns bereits kulturell austauschen können

 Im Team von SwaF habe ich mich leider noch nicht eingearbeitet, aufgrund unterschiedlicher Faktoren. Allerdings habe ich mich im eLearning registriert und werde am Wochenende versuchen endlich die Informationen und Richtlinien zu den Engagement-Rollen und der Zusammenarbeit im SwaF-Team durchzulesen, um so mein Onboarding ins Team zu ermöglichen und anschließend hoffentlich die Integration.

Letztendlich lief nicht alles nach Plan, aber ich bin begeistert von SwaF und der schnellen Kommunikation zwischen den Teammitgliedern. Ebenfalls habe ich T. kennengelernt und wir wollen unser Tandem fortführen, worauf ich mich freue. Ferner habe ich in den letzten Wochen gelernt, wie schwierig es sein kann, das Studium mit einem Engagement und dem eigenen Privatleben zu verbinden. Ich denke aber, dass ich einiges dazu gelernt habe und somit zukünftig eine bessere Balance zwischen den Bereichen schaffen kann.

Start with a Friend

Beitrag von Ava

Mein Engagement bei Start with a Friend hat sich in den letzten Wochen ausschließlich online abgespielt. Bei unterschiedlichen Infoveranstaltungen oder Einzelgesprächen habe ich Locals und Einwanderer*innen kennengelernt, die gern eine Tandempartnerschaft bei Start with a Friend beginnen möchten. Beim monatlichen Teamtreffen habe ich mit dem Team die aktuellen Corona-Herausforderungen besprochen und Ideen für die Zukunft gesammelt. Mir macht das Engagement nach wie vor enorm viel Spaß und ich freue mich auch in Corona-Zeiten, Teil der SWAF-Community zu sein. Wir suchen weiterhin neue, ehrenamtliche Teammitglieder! Falls du Lust hast dabei zu sein, melde dich gerne: ava.staehler@start-with-a-friend.de

Neues vom DigiTandem

Beitrag von Laszlo

Wer hätte gedacht, dass ich, 27, Geographiestudent, von meinem 8-jährigen Mentee aus dem DigiTandem Programm von Kinderhelden, Nachhilfe in meinem eigenen Fachgebiet bekomme und lerne, wie die Hauptstadt Armeniens heißt?

Und das ist noch nicht mal das Einzige, was ich in den letzten Wochen während der Videoanrufe mit meinem neuen Digi-Buddy gelernt habe. Denn ich kenne jetzt nicht nur sämtliche Charaktere des Handy-Spiels BrawlStars mit Namen und Superkraft, sondern habe auch verstanden, wie ich unsere Gespräche am besten leite, um Spaß, Wissen, Freizeit und Schule unter einen Hut zu kriegen.

Schon im zweiten Telefonat haben wir also einen Deal geschlossen: Die Hälfte der Zeit unterhalten wir uns über BrawlStars, Fahrräder und Hobbys – die andere Hälfte über Hauptstädte, Hausaufgaben und Zahlen. Und dabei merke ich schnell, was der kleine Mann auf dem Kasten hat. Als wir beispielsweise beim Kettenrechnen die 1000er-Mauer durchbrechen, bin ich echt baff und frage mich, ob man das wirklich schon in der zweiten Klasse lernt. Und auch die Neugier und Offenheit, mit der der Junge mir Fragen stellt und Dinge hinterfragt, beeindrucken mich an vielen Stellen. So ergeben sich regelmäßig interessante Gespräche und Themen, in denen wir beide viel voneinander lernen und von denen wir (so hoffe ich) beide profitieren. So kann es gerne weitergehen!

PS: die Hauptstadt Armeniens heißt übrigens Jerewan.