Projektvorhaben: Doku Seenotrettung

Beitrag von Rick und Julian

In den vergangenen Wochen hat sich bei uns einiges getan. Unser Projektvorhaben geht allmählich voran!

Hintergrund

Die zivile Seenotrettung durch NGOs im zentralen Mittelmeer geriet seit 2018 immer mehr ins Kreuzfeuer europäischer Staaten. Gerettete werden nicht aufgenommen, die Zufahrt zu sicheren Häfen verweigert, staatliche Mission beendet, Kapitän:innen verhaftet, Rettungsschiffe an die Ketten gelegt und somit der Tod von Migrant:innen bei der Überfahrt nach Europa stillschweigend in Kauf genommen. Doch die zivilen Seenotrettungsorganisationen lassen sich davon nicht unterkriegen und setzen ihre Hilfeleistungen im Mittelmeer fort. Aufgrund dieser Situation, aber auch weil das Thema Seenotrettung im Allgemeinen, nicht nur durch die aktuelle Corona-Krise, aus dem Fokus des politischen Diskurses geraten ist, soll sich dieses Filmprojekt Seenotrettungsorganisationen widmen. Genauer gesagt um die Menschen, die sich in NGOs ehrenamtlich aktiv an der Seenotrettung beteiligen.

Unser Ziel

Das Ziel unseres Projektvorhabens ist es Interviews mit Seenotretter*innen zu führen und diese filmisch aufzuzeichnen. Es handelt sich also bei diesem Projekt um einen Dokumentarfilm. Dabei soll in Form von Interviews ein Eindruck von den Personen vermittelt werden, die sich ehrenamtlich in der zivilen Seenotrettung im zentralen Mittelmeer engagieren. Im Fokus der Interviews steht dabei neben dem zentralen Thema Seenotrettung vor allem der Mensch und dessen Beweggründe für das Engagement.

Drehort und Interviewpartner:innen

Wir würden die Aufnahmen gerne auf einem Schiff machen, das für die Seenotrettung genutzt wurde, und zwar nach Möglichkeit auf der Sea-Eye im Harburger Museumshafen.

Wir haben bisher drei mögliche Personen eingeladen. Namen und persönliche Angaben folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

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