Wehmut statt Mutausbrüche

Bis zum Jahresende tüftelten wir an inhaltlichen Fragen und der Planung unserer Interviews. Cornelias Vorschlag, auf einen Podcast hinzuarbeiten, erschien mir zu diesem Zeitpunkt noch seeeeehr optimistisch. Umso glücklicher bin ich darüber, dass die Gespräche tatsächlich schon bald als Podcast-Folgen zu hören sein werden. Doch auch wenn mir die Zusammenarbeit im Team mit Cornelia, Luisa und Lukas sehr große Freude bereitet hat, kann ich mich Luisa anschließen und mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass meine Tonfrau-/Podcasterin-Karriere wohl erst einmal an dieser Stelle enden wird.

Laut allen Müttern dieser Erde lernt man in der Schule ja bekanntlich fürs Leben – nur selten hätte ich ihnen so sehr Recht gegeben wie in diesem Fall. Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen und ein längst überfälliges Dankeschön an unsere Kursleitung Cornelia Springer aussprechen. Das Seminar und das Projekt haben mir nicht nur geholfen aus meinem Corona-Trott auszubrechen, sondern den letzten Monaten auch ein wenig mehr Sinnhaftigkeit eingeflößt. Cornelia hat es verstanden, sogar im Online-Format eine Atmosphäre zu schaffen, die einen offenen Austausch und eine vielseitige Mitgestaltung durch Studierende ermöglichte. Spannende Inputs warfen immer wieder Fragen auf, die mich mit Sicherheit noch nachhaltig beschäftigen werden. Gerne hätte ich anderen Studierenden eine Teilnahme an diesem Kurs in den nächsten Semestern empfohlen, stattdessen bleibt mir leider nur zu sagen: Vielen Dank, liebe Cornelia, du wirst den Studis an der Uni Hamburg fehlen!

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