Hamburg atmet auf

Beitrag von Fenna und Laszlo

Das Thema Gebäudebegrünung gewinnt im öffentlichen und politischen Diskurs um die Möglichkeiten zur Bekämpfung des Klimawandels und steigender Luftverschmutzung zunehmend an Bedeutung. Auch in Hamburg gibt es deshalb seit einigen Jahren städtische Förderprogramme für Vermieter:innen und Hauseigentümer:innen, die u.a. Zuschüsse von bis zu 100.000,- Euro enthalten (vgl. FHH 2020).

Die vielfältigen Vorteile der Dach- und Fassadenbegrünung sind mittlerweile über zahlreiche Studien belegt. Die Pflanzen dienen nicht nur als CO2-Speicher, Feinstaubbinder, Schallschutz oder natürliche Gebäudedämmung, sondern schaffen zusätzlich neue Lebensräume für wichtige und bedrohte Arten (Brune et al. 2017, S. 11 ff.). Sie können somit einen bedeutenden Beitrag zur Steigerung städtischer Lebensqualität und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels leisten.

Trotz alledem sieht man bei einem Spaziergang durch Hamburg bisher nur wenige begrünte Fassaden. Wir möchten deshalb die zweite Phase des Projektseminars „Ziviles Engagement und Studium verbinden“ nutzen, um ein Konzept für die Aufmerksamkeitssteigerung dieser vielversprechenden Möglichkeit zu erstellen. Hierfür möchten wir Fachwissen ansammeln, Interviews mit Akteur:innen und Entscheider:innen führen, Möglichkeiten der städtischen Förderungen evaluieren und ein ausgereiftes Konzept erstellen, das wir im Anschluss an das Seminar ggf. umsetzen können.

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