Über das zivile Engagement als Jugendtrainer einer Fußballmannschaft

Im Prinzip geht es darum den Spaß am Fußball zu steigern und die Mannschaften nicht nur laufen zu lassen um Kondition aufzubauen, sondern möglichst in jeder Übung mit dem Ball zu arbeiten. Durch viele Spielformen soll der Umgang mit dem Ball verbessert werden und durch Erhöhung der Intensität Kondition aufgebaut werden. In verschiedenen Spielformen und unter Veränderung der Spielfeldgröße sollen die Kinder eigene Lösungen mit dem Ball finden und dabei ihre individuellen Fähigkeiten verbessern. Lösungsfindung im offensiven und das Verteidigen im Mannschaftsverbund sind unsere Hauptziele im fußballspezifischen Bereich.

Wir finden es aber auch sehr wichtig, dass das soziale Klima innerhalb unserer Mannschaften stimmt und haben uns dafür ein paar Grundregeln, die vom Jugendfußball bis hin zu unseren Herrenmannschaften gültig sind, überlegt. Ganz wichtig ist uns, dass Mannschaften einen wertschätzenden Umgang untereinander haben und niemand augrund von äußerem Erscheinungsbild, Können und Ähnlichem ausgelacht oder anderweitig herabgesetzt wird. Dazu zählen die Hautfarbe, Herkunft oder sozialer Stand aber in unserem Kontext auch die fußballerischen Fähigkeiten. Alle Trainer sind dazu angehalten solch einem Verhalten, sollte es in der Mannschaft auftreten, entschieden entgegenzuwirken sowie den Kindern klar zu machen, dass so ein Verhalten nicht toleriert wird und in schweren Fällen einen Ausschluss vom Training zur Folge haben kann.

Wir glauben, dass sich unsere Arbeit auszahlt und konnten feststellen, dass die meisten Kinder diese Regeln sehr gut annehmen. Aus unserer Sicht sind die Mannschaften enger zusammengerückt und der überwiegende Teil der Kinder zieht da voll mit. Sichtbar wird dies vor allem wenn neue Spieler in den Verein kommen, da diese sich sehr schnell in die Mannschaften einfinden und sich schnell sehr wohl fühlen.

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