#9 Engagiert beim IJEL

Episode von Isabell Völlers

2 Interviewpartner

Danke an The Funktries, denen wir die wunderbare Musik in unserem Podcast verdanken. Mehr von der jungen Funkband mit Countryeinfluss aus Hamburg lest und hört ihr auf Spotify, Facebook, Instagram.

#8 „Ohne Abenteuer wäre das Leben tödlich langweilig.“

Engagiert bei der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG)

In dieser Episode spricht Alexandra Kohlmeyer, Studierende der Uni Hamburg, mit ihrer Kommilitonin Mäggy A., die seit Jahren bei der DPSG engagiert ist. Das Weltverständnis der DPSG beruht auf den Grundsätzen des christlichen Glaubens. Pfadfinder:innen übernehmen auch Verantwortung für die Natur und setzen sich für die Umwelt ein. „Ohne Abenteuer wäre das Leben tödlich langweilig.“ Das Zitat stammt von Robert Baden-Powell, dem Gründer der Pfadfinderbewegung.

Pfadfinden bei der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) bietet Kindern und Jugendlichen ganz viele Abenteuer: Spaß mit Freund:innen, Erlebnisse in der Natur, kleine und große Entdeckungen. Beim Pfadfinden geht es gleichermaßen darum, gemeinsam in der Gruppe das eigene Umfeld zu gestalten wie auch die eigenen Stärken und Fähigkeiten zu erproben.

Mehr Informationen zur DPSG findet ihr auf der Website.

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#7 Das Projekt “Integrationspaten” der Diakonie in Hamburg

Viele Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung freuen sich über Begleitung, um sich in Hamburg zurechtzufinden, Behördentermine wahrzunehmen oder sich an die deutsche Sprache anzunähern. In dieser Episode spricht Cornelia Springer (Universität Hamburg, Projekt “Engagementförderung durch universitäre Lehre”) mit Nadine Schröder, einer der Koordinatorinnen des Projekts Integrationspaten der Diakonie Hamburg.

Nadine gibt einen Einblick in das Projekt Integrationspaten, das Begleitungen zu Ärzten oder Behörden sowie längerfristige Patenschaften in allen Themenbereichen von Arbeitsmarkt bis Wohnungssuche vermittelt. Sie berichtet von ihrer Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen, Beratungs- und Fachstellen für Migration und Flucht sowie Wohnunterkünften in Hamburg, erklärt, welche Aufgaben genau auf die Ehrenamtlichen zukommen und wie sich das Engagement als Integrationspate oder -patin mit dem Studium verbinden lässt.

Mehr Infos zum Projekt Integrationspaten und einen aktuellen Flyer findet ihr auf der Website.

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#6 Hinter den Kulissen: Politische Arbeit in Partei und Gewerkschaft als Ehrenamt

In dieser Episode berichtet Julian König, Studierender der Uni Hamburg, von seinem Freiwilligenengagement in einer politischen Partei und in einer Gewerkschaft. Seinen Beitrag haben wir untenstehend auch schriftlich veröffentlicht, so könnt ihr ihn mit- oder nachlesen. Viel Spaß!

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Mein Engagement in einer politischen Partei (SPD)

Moin, ich bin Julian, 25 Jahre alt und studiere momentan Politikwissenschaften im 4. Semester an der Universität Hamburg. Heute würde ich euch gerne etwas zur ehrenamtlichen Tätigkeit in einer Partei und Gewerkschaft erzählen, bei denen ich selbst seit Jahren Mitglied bin.

2015 bin ich der SPD sowie der Gewerkschaft ver.di beigetreten. Warum gerade die SPD und die ver.di? Ich komme aus einer Arbeiter-Familie und hatte zu der Zeit schon einige Jobs gehabt und blickte den Anfang meiner Ausbildung im öffentlichen Dienst im Oktober 2015 entgegen. Dementsprechend war mir das Thema Arbeitspolitik sehr wichtig.  So werde ich im ersten Teil über die ehrenamtliche Tätigkeit in der Partei und im zweiten Part über die in der Gewerkschaft berichten.

„#6 Hinter den Kulissen: Politische Arbeit in Partei und Gewerkschaft als Ehrenamt“ weiterlesen

#5 Freiwilligendienst in Sansibar und Südafrika

Die Studierenden Marlene und Bente kennt ihr schon aus der letzten Folge. In dieser Episode berichten die beiden von ihren Erfahrungen bei internationalen Freiwilligendiensten – Marlene war in Sansibar und Bente in Südafrika.

Über das Volunteering-Projekt in Sansibar könnt ihr euch auf der Homepage informieren. Weiterführende Informationen gibt es außerdem auf der Website von World Unite.

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Die wunderbare Musik verdanken wir The Funktries, einer jungen Funkband mit Countryeinfluss aus Hamburg. Hört mal auf Spotify in ihre anderen Songs rein oder folgt ihnen auf Facebook oder Instagram @thefunktries.

#4 Freiwilligendienst in Indien – Ein Erfahrungsbericht

In dieser Episode berichtet die Studierende Marlene von ihren Erfahrungen bei einem internationalen Freiwilligendienst in Indien. Das Interview führt Bente.

Mehr Infos zum Workcamp der Sristi Foundation in Indien findet ihr auf der Homepage und auf der Facebook-Seite.

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#3 Schiffe basteln in der Wohngruppe

Episode von Jack, engagiert in einer Wohngruppe von Menschen mit Handicap

#1 Corona-Semester im Projekt EngföLe

Beitrag von Cornelia Springer

Schriftliche Fassung zum Audio:

Inzwischen leiden viele von uns unter einem gehörigen Corona-Overkill. Die Pandemie beherrscht seit Wochen alle Medien und nimmt Einfluss auf sämtliche Lebensbereiche. Zunächst hieß es, wir müssten Corona als Chance betrachten. Als Chance für Digitalisierung und technischen Aufschwung. Für mehr Zeit mit der Familie. Als Chance für ein bisschen mehr Besinnung auf das Wesentliche. (Ja, was ist eigentlich wesentlich?) Als Chance für … Entschleunigung.

Sicher hat die aktuelle Situation auch positive Aspekte, allem voran aber handelt es sich um eine globale Krise, die viele Menschenleben kostet und unzählige Existenzen bedroht, große wie kleine. Diese Krise hat umfangreiche Auswirkungen auf die Gesellschaft als Ganzes – und betrifft Lehre und Forschung, die nicht im Elfenbeinturm stattfinden, sondern explizit mit gesellschaftlichen Fragestellungen zu tun haben, in mehrfacher Dimension. „Ziviles Engagement und Studium verbinden“ heißt unser Seminar – es verbindet zwei Bereiche, die unter den durch die Pandemie gegebenen Bedingungen völlig verändert sind. Wir können in diesem Semester also nicht nicht über Corona sprechen.

Was macht Corona mit unserer Gesellschaft? Ohne Frage beobachten wir einen Zuwachs an gesellschaftlicher Solidarität: viele Formen der Nachbarschaftshilfe, ehrenamtliche Online-Nachhilfe, Maskennähen für Pflegeeinrichtungen, Soli-Konzerte und Spendenaktionen. Und zugleich eine enorme Zunahme von Egoismen: Hamsterkäufe, Corona-Parties, absichtliches Anhusten auf offener Straße, das zur gesundheitlichen Bedrohung wird – bis hin zur Denunziation von Nachbarn, deren Kinder Besuch von Schulfreund:innen bekommen haben.

Das alles gehört für uns nun zur kollektiven Erinnerung an das Frühjahr 2020. Und zu Corona gehören auch eingeschränkte Grundrechte, wie das Demonstrations- und Versammlungsrecht. Seit Beginn der Krise begleiten uns Bilder und Berichte von Online-Demonstrationen der Seebrücke oder von #leavenoonebehind, von neuen Bußgeldkatalogen, Gesetzesverstößen und nicht selten Polizeigewalt.

Dieses Seminar will ziviles Engagement stärken, kritische Diskussionen fördern und Dimensionen individueller und gesellschaftlicher Verantwortung in den Blick nehmen. Also nochmal: Wir können nicht nicht über Corona sprechen.