Abschlussbericht von „Start with a Friend“

Für mein Projekt war das Coronasemester, denke ich, keine große Hürde, da meine Tandempartnerschaft nicht an mehrere Menschen gekoppelt ist. Trotzdem ist es natürlich so, dass man seine gesamten Kontakte durch COVID-19 enorm eingeschränkt hat und nur wenig Freunde und Bekannte sieht. Selbst bei meinem Engagement also, obwohl es sich nur um eine Person handelt, kommt natürlich eine weitere Person als Kontaktperson hinzu. Gerade am Anfang ist es mir manchmal schwer gefallen mich für ein Treffen zu „motivieren“, da ich ja eh schon wenige meiner Freunde sehe und mich da ein wenig zurückgenommen habe. Durch meinen Tandempartner kommt aber eben eine Person hinzu, mit der ich mich treffe, mich also einem weiteren „Risiko“ aussetze und dies eben bei einer Person, die ich noch gar nicht kenne. Dieses Gefühl bzw. fehlende „Motivation“ hat sich dann zwar über mehr und mehr Treffen gelegt, aber gerade zu Beginn des Engagements hat mich das auf jeden Fall noch beschäftigt.

Als ein Problem beim Finden eines Engagements während Corona denke ich nur, dass es sehr auf das Feld ankommt, in dem man ein Ehrenamt ausüben möchte. Ansonsten finde ich gerade die digitale Lehre sehr hilfreich, da man eben nicht physisch an dem Seminar teilnehmen muss, sondern der Ort, an dem man sich zur Zeit des Seminars befindet, egal ist und somit vielleicht sogar mehr Menschen teilnehmen konnten als zu einem normalen Semester. Trotz der guten Diskussionen während des Seminars denke ich, dass eine noch ausgiebigere Diskussion zustande kommt, wenn ein Seminar in Präsenz stattfindet. Dies ist meiner Meinung nach aber ein generelles Problem bei der Online-Lehre. 

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