Zwischenbericht von Svenja und Laura

Was hat sich seit dem Einstieg in das Projekt ergeben? 

Wie wir in unserem ersten Blogbeitrag schon geschrieben haben, hat unser Projekt mit einem Kick-Off Meeting begonnen, in dem uns die Intention des Projektes vorgestellt wurde. Weitergehen sollte es mit Recherchearbeit und den ersten Interviews von Personen, die selbst Supervision erhalten.

Wir haben uns mit Trägern von FSJ und BFD in Verbindung gesetzt und diese nach Supervisionsangeboten gefragt. Wie wir festgestellt haben, sind Supervisionsangebote hier nicht wirklich verbreitet. Es gibt externe Angebote, für die ehrenamtliche Mitarbeiter*innen sich bei Bedarf anmelden können, oder Therapiemöglichkeiten für besondere Fälle, aber kein offensives Angebot, um den emotionalen Belastungen der Ehrenamtlichen präventiv entgegenzuwirken.

Außerdem haben wir bei einem Verein nachgefragt, bei dem Supervision für Ehrenamtliche im Programm explizit angeboten wird. Dabei hat sich jedoch herausgestellt, dass diese noch nicht wirklich oft in Anspruch genommen wurde. Dabei ist die Frage, ob die Hemmschwelle, das Angebot zu nutzen einfach zu hoch ist oder ob tatsächlich kein Bedarf besteht.

Welche Erfolgserlebnisse, Herausforderungen und Misserfolge gibt es zu berichten? 

Zu den Erfolgserlebnissen zählen auf jeden Fall die ersten Interviews, die bereits geführt wurden. Wir konnten jetzt schon spannende Einblicke in Supervisionsprogramme aus Erzählungen gewinnen. Dadurch, dass wir selbst noch keine Erfahrung mit Supervision gemacht haben und auch erst seit kurzer Zeit die Gedanken zum Thema „Supervision im Ehrenamt” in unseren Köpfen kreisen, konnten wir die Inhalte noch nicht so gut einordnen. Vermutlich wird es von Interview zu Interview noch interessanter, wenn wir dann kreativ weiterdenken können.

Herausforderungen sind bei uns, wie zurzeit bei den meisten, die Beschränkung des Engagements auf Online-Tools. Gerade die Interviews wären schöner und persönlicher, wenn man sich direkt gegenübersitzen könnte. 

Wie geht es weiter? Was sind die „next steps” im Engagementprojekt? 

Im neuen Jahr wird es weitere interessante Interviews geben, bei denen noch mehr Erfahrungen mit uns geteilt werden. Die ersten Interviews dienen erstmal dem Thema Supervision allgemein – hiermit sollen die bisherigen Recherchen mit persönlichen Erfahrungen ergänzt werden.

Im nächsten Schritt werden erneut Interviews geführt, jedoch in diesem Fall mit Bezug zum Thema Ehrenamt. Sowohl ehrenamtlich Tätige als auch Organisationen und Vereine, die Ehrenamtliche beschäftigen, sollen befragt werden. Diese Interviews und Befragungen dienen wiederum dem Zweck, eine Bedarfsanalyse im ehrenamtlichen Bereich durchzuführen. 

Bevor diese Interviews jedoch durchgeführt werden, steht erstmal wieder Recherchearbeit an, denn die Leitfragen müssen erst noch formuliert werden.

Am Ende sollen auch diese Ergebnisse dazu beitragen, eine Handlungsempfehlung formulieren zu können.

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